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Real 3D vs. Converted 3D

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Dieser Post auf 9GAG schildert genau das Problem, das ich bei aktuellen Kinofilmen auch schon beobachtet habe und mich extrem stört.

Als ich vor etwa zwei Jahren Avatar gesehen habe, meinen ersten 3D-Film, war ich einfach nur begeistert von den tollen Effekten und hielt die 3D-Technik für eine echte Bereicherung für das Filmerlebnis.
Entscheidend war hierbei, dass Avatar tatsächlich in 3D gedreht wurde (also zwei Kameras in Augenabstand verwendet wurden). Bei den vollständig computeranimierten Szenen musste jede Szene doppelt aufgebaut werden, aus der Perspektive des linken und aus der Perspektive des rechten Auges. Diese Produktion ist deutlich aufwändiger als normale 2D-Filme und dementsprechend teuer. Bei Avatar, dem (gemessen an den Eintrittspreisen im Kino usw.) erfolgreichsten Film aller Zeiten, war das bekanntlich kein Problem.

Leider haben sich viele andere Regisseure (und kürzlich sogar James Cameron, der Avatar-Regisseur selbst) in den letzten Jahren kein Beispiel daran genommen. Stattdessen haben sie ihre Filme in üblichem 2D abgedreht und anschließend in 3D konvertiert. Dabei werden die 2D-Bilder einfach in ein paar Ebenen aufgeteilt und hintereinandergelegt. Die Qualität dieser Nachbearbeitungen kann natürlich überhaupt nicht mit "echtem 3D" mithalten (in der Realität sehen wir schließlich auch mehr als ein paar platte Ebenen), wie ich bereits im letzten Harry-Potter-Film bemerken musste.

Wäre alles nicht so schlimm, wenn man den Filmtrailern und Plakaten ansehen könnte, dass es sich um nachbearbeitete Filme handelt (zumindest dort, wo es nicht offensichtlich ist, wie z.B. bei Titanic 3D). Doch leider wird mit der 3D-Nachbearbeitung ein ganz schmutziges Geschäft getrieben, denn der Eintrittspreis dieser Filme unterscheidet sich in der Regel nicht von "echten" 3D-Filmen, obwohl die Qualität und natürlich auch die Produktionskosten deutlich darunter liegen.

Somit gibt es natürlich auch keine Motivation, echte 3D-Filme zu produzieren. Es müsste so etwas wie ein Zertifikat geben, das einem Film bescheinigt, in echtem 3D gedreht worden zu sein. Und bei allen übrigen Filmen sollte zumindest auch immer die entsprechende 2D-Variante (so gesehen das "Original") zum üblichen Preis im Kino gezeigt werden.

Nächster Livestream, Pika-Pi!

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Wie Jole im letzten Post vorgeschlagen hat, könnte demnächst wieder mal ein Livestream "steigen", genaue Zeit gebe ich noch bekannt.

Als Spiel würde ich spontan Transport Tycoon Deluxe (TTD) vorschlagen, ein ziemlich altes, aber sehr gutes Industrie-Aufbau-Spiel. Vielleicht könnte es den zahlreichen Sim-City-Fans unter euch gefallen xD

Wenn ihr andere Vorschläge, Ideen, Einfälle habt (auch Vorschläge wie man den Livestream vielleicht noch außer mit Zocken gestalten kann?), immer her damit :) Um euch das Überlegen zu erleichtern, hier gute Hintergrundmusik:

Meme der Woche #9

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True Story... manchmal bin ich echt unfähig^^

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passiert mir immer wieder mal...

Meme der Woche #8

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In meiner Hochschule hängt schon seit ewig ein Info-Poster herum, auf dem AIESEC beworben wird (eine Studentenorganisation für kulturellen Austausch). Mir kam bei dem Poster ein anderer Einfall...

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Am I doing this right?

(meine Photoshop-Fertigkeiten sind leider noch nicht so gut)

Die Tribute von Panem

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Vor einer Woche habe ich im Kino "Die Tribute von Panem" (engl. Titel "The Hunger Games") gesehen. Es handelt sich um eine Buchverfilmung des ersten Teils der gleichnamigen Trilogie von Suzanne Collins, die damit in den Jahren 2008-2010 einen Welterfolg feiern konnte. Aufgrund des Erfolgs des Kinofilms ist auch eine Verfilmung der Fortsetzungen geplant.

Weil mir der Film sehr gut gefallen hat, habe ich mir direkt danach das erste Buch der Reihe bestellt und innerhalb von drei Tagen durchgelesen. Daher kann ich jetzt sowohl auf den Film als auch auf das Buch eingehen. Aber erstmal für die, die sie noch nicht kennen:

Die Geschichte

Panem ist das Nordamerika der Zukunft. Nachdem Kriege und Naturkatastrophen das Land zerstört haben, entstand ein Staat, der aus 13 Distrikten und seiner Hauptstadt, dem Kapitol, bestand. Jeder der Distrikte hatte eine bestimmte Funktion - beispielsweise der Abbau von Kohle in Distrikt 12 oder die Landwirtschaft in Distrikt 11 - die sie vor allem für die Menschen im Kapitol zu erledigen hatten, die im Wohlstand lebten, während sie selbst überwiegend hungern mussten.

Diese Ausbeutung ließen sich die Menschen in den Distrikten nicht lange gefallen und so rebellierten sie gegen das Kapitol. Jedoch hatten sie keine Chance gegen den technischen Vorsprung und die militärische Gewalt des Kapitols, sodass sie sich geschlagen geben mussten.

Um derartige Rebellionen zukünftig zu verhindern und die Distrikte an die vielen Opfer zu erinnern, die ihr Krieg ihnen eingebracht hat, wurden die Hungerspiele erfunden: Jeder der 12 Distrikte (Nr. 13 wurde bei dem Krieg vollkommen zerstört) musste von nun an jährlich einen Jungen und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren in einen Wettstreit schicken, in dem die insgesamt 24 Teilnehmer (Tribute genannt) in einer riesigen Freiluftarena über mehrere Wochen gegeneinander antreten, bis einer von ihnen überlebt und als Sieger hervorgeht. Diese Spiele werden im ganzen Land auf riesigen Bildschirmen live übertragen und dienen vor allem den Menschen im Kapitol zur Unterhaltung.

Die 17-jährige Katniss Everdeen, die aus Distrikt 12 kommt und ihre 12-jährige Schwester Primrose (kurz Prim) und ihre verwitwete Mutter ernähren muss, verbringt ihre Zeit am liebsten mit ihrem guten Freund Gale beim Jagen im Wald. Zu Beginn der 74. Hungerspiele wird Prim als Tribut ausgelost. Um sie zu beschützen, meldet sich stattdessen Katniss freiwillig zu den Hungerspielen. Gemeinsam mit dem Bäckerssohn Peeta Mellark aus ihrem Distrikt muss sie ins Kapitol reisen und die Arena betreten, wo sie um ihr Überleben kämpft.

Das Buch

Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Sicht von Katniss geschrieben. Man erfährt also kontinuierlich alle ihre Eindrücke, Gedanken und Gefühle und kann sich so sehr leicht in sie hineinversetzen. Außerdem wird dadurch der Geschichte mehr Spannung verliehen, da Katniss selbst häufig nicht weiter weiß und nur spekulieren kann.

Das Buch selbst ist in drei große Teile gegliedert:

  • Die Tribute (Vorstellung der Charaktere und ihrer Geschichten)
  • Die Spiele (das Geschehen in der Arena)
  • Der Sieger (wer die Spiele gewinnt und was danach passiert)

Sehr eindrucksvoll wird der krasse Unterschied zwischen den armen Menschen in den Distrikten, die um ihr Überleben kämpfen, und den reichen, sensationsgeilen Meschen im Kapitol geschildert. Auch wenn teilweise übertrieben dargestellt, lassen sich hier viele Parallelen zum echten Leben herstellen. Man entwickelt regelrecht eine Verabscheuung der Bewohner des Kapitols, deren einzige Sorge es ist, keine gute Show dargeboten zu bekommen.

Mit gerade einmal knapp 410 Seiten und recht großen Buchstaben ist das Buch ziemlich kurz und man verschlingt sehr schnell Kapitel um Kapitel. Das liegt aber vor allem auch an der kontinuierlich durchgehaltenen Spannung und angenehm einfachen und knappen Erzählweise.

Der Film

Der Film geht in eine etwas andere Richtung - man begleitet nicht die ganze Zeit bloß Katniss und ihre Gedanken, sondern bekommt auch Bilder aus dem Kapitol zu sehen, wo die Menschen die Tode der Tribute bejubeln und die Spielmacher den Tributen das Überleben so schwierig wie möglich machen.

Dabei ist die Perspektive ganz anders - genau wie die Zuschauer sieht man die Szenen in der Arena in der dritten Person und fühlt sich dabei selbst wie einer von ihnen - bzw. versucht sie nachzuvollziehen. Denn es ist nur schwer vorstellbar, das Gemetzel der Jugendlichen unterhaltsam zu finden - und doch schaut man sich ja gerade diesen Kinofilm an, oder? Alles nur Film und nicht real, möchte man sich herausreden, doch in der Geschichte selbst ist es vermutlich gerade diese Einstellung, die den Bewohnern des Kapitols jeden Skrupel ablegen lässt.

Insofern ist der Film nicht oberflächlich, sondern kann unter die Haut gehen, wenn auch aus einer anderen Sichtweise. Dazu ist die Geschichte nur geringfügig im Vergleich zur Buchvorlage angepasst und gekürzt worden und zusammen mit den sympathischen Schauspielern ergibt das einen guten, spannenden Film.

Mini-Fazit

Eine spannende Geschichte, Potenzial zur Fortsetzung, Stoff zum Nachdenken... mich haben Buch und Film in der vergangenen Woche vollkommen überzeugt. Deshalb habe ich auch bereits die beiden Nachfolger bestellt. Empfehlung hiermit ausgesprochen :)

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